Umwelttechnologie

Umweltstandards verbessert

V.l.n.r.: Gf Michael Pöcksteiner, Umweltstadträtin Ulli Sima, Stefan Pöcksteiner, Thomas Hruschka und Bezirksvorsteherin Eva-Maria Hatzl. Foto: PID Jobst

Seit nunmehr 13 Jahren nimmt der Simmeringer Kunststoffverarbeiter Dietzel Univolt am Umweltserviceprogramm der Stadt Wien teil und setzt somit laufend Maßnahmen, um die Umweltstandards im Unternehmen weiter zu verbessern.

„Innovation und Pioniergeist in der Produktentwicklung ohne dabei die Umwelt und ihre Ressourcen außer Acht zu lassen - ein tolles Beispiel, wie mit dem ÖkoBusinessPlan Umweltmaßnahmen und unternehmerischer Erfolg verbunden werden", so Umweltstadträtin Ulli Sima im Rahmen eines Betriebsbesuchs am Hauptproduktionsstandort in Wien. Das  im Jahre 1938 gegründete Unternehmen, das bereits seit 35 Jahren auf halogenfreie Werkstoffe setzt, expandiert in die ganze Welt: Die Verrohrungen sind unter anderem in der Oper in Sydney, dem Franz-Josefs-Bahnhof in Wien oder auch im CERN in Genf zum Einsatz gekommen.

„Als Industriebetrieb in der Stadt haben wir eine Verantwortung, daher ist Nachhaltigkeit ein fixer Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie", erklärt Geschäftsführer Dr. Michael Pöcksteiner. "Gleichzeitig haben wir früh erkannt, dass nachhaltige Maßnahmen auch wirtschaftlich sinnvoll sind und sehen unser Engagement ganz klar als Wettbewerbsvorteil.“

50 Prozent weniger Abfall, 40 Prozent weniger StromverbrauchDas teilweise Umrüsten bestehender Extrusionsanlagen mit Einheiten modernerer Fertigungstechnologien brachte neben einer Erhöhung der Produktivität auch eine Reduktion des Abfalls von bis zu fünfzig Prozent. Auch die Spritzguss-Produktion erfuhr im vergangenen Jahr eine ökologisch-technologische Frischzellenkur. Damit konnte eine Reduktion alleine beim Stromverbrauch um vierzig Prozent bei der Materialvortrocknung und rund achtzig Prozent bei der Materialförderung sowie den Spritzgussmaschinen erreicht werden. "In den letzten 13 Jahren gab es bei Dietzel Univolt nahezu keinen Bereich, in dem nicht optimiert wurde", so Thomas Hruschka, Programmanager des ÖkoBusinessPlan Wien. "Oft sehen Betriebe nur ihr Kerngeschäft, in dem das Optimierungspotenzial möglicherweise schnell erschöpft ist. Wenn man sich aber einen Betrieb im Ganzen ansieht und auch die Wertschöpfungskette miteinbezieht, ist hier sehr viel mehr möglich."


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