Mobilität
V.l.n.r.: ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki, Umwelt-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf, Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav, DI Oliver Danninger, Manager der Landesinitiative „e-mobil in niederösterreich“. Foto: NLK Reinberger

NÖ mit Elektromobilitäts-Strategie

Elektromobilität ist eines der großen Themen unserer Zeit. Niederösterreich übernimmt hier eine Vorreiterrolle: Wirtschafts-Landesrätin Dr. Petra Bohuslav und Umwelt-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf präsentierten die NÖ Elektromobilitäts-Strategie 2014-2020

Durch die NÖ Elektromobilitäts-Strategie 2014–2020 werden optimale Rahmenbedingungen zum Ausbau der Elektromobilität, zur Steigerung der Ressourcenunabhängigkeit sowie zur Nutzung der wirtschaftlichen Elektromobilitätspotentiale geschaffen. Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav: „Die drei großen Ziele, die wir durch die Elektromobilitäts-Strategie bis zum Jahr 2020 erreichen wollen, sind: Fünf Prozent Elektromobilitätsanteil am PKW-Gesamtfahrzeugbestand in Niederösterreich. Ausgehend von aktuell rund einer Millionen KFZ in Niederösterreich sind das 50.000 e-PKW. Weiters die Reduktion des PKW-Individualverkehrs von 25.000 Menschen durch Elektro-Mobilität sowie eine Steigerung von Wertschöpfung und Beschäftigung im Bereich Elektromobilität über dem Bundesdurchschnitt.“

Niederösterreich hat das Ziel, bis 2015 den landesweiten Strombedarf aus erneuerbarer Energie zu decken. „Damit haben wir beste Voraussetzungen zum Aufbau einer ökologisch sinnvollen Elektromobilität“, so Umwelt-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf. Um das engagierte Ziel von fünf Prozent Elektromobilitätsanteil zu erreichen, startet das Land Niederösterreich ab sofort ein innovatives Förderprogramm. „Für Gemeinden, Vereine, Betriebe, und Private bieten wir eine Anschubförderung bis Ende 2015. Diese ist mit bestehenden Bundesförderschienen abgestimmt, sodass Förderwerber im Optimalfall mit bis zu 5.000 Euro rechnen können“, erläutert Pernkopf. „Zusätzlich wollen wir die Menschen mit einem ‚Begeisterungspaket‘ rund um das Thema Elektromobilität abholen – vom e-mobil Fahrtechnik-Training über das Thema Langstreckenmobilität bis hin zur Verknüpfung von e-Fahrzeugen mit öffentlichen Verkehrsmitteln.“

Ein wesentlicher Baustein für den weiteren Ausbau der Elektromobilität in Niederösterreich ist eine passende Ladeinfrastruktur. Zusätzlich zu den bestehenden Ladestellen für e-PKW und e-Bikes in Niederösterreich, die vorwiegend für die Aufladung während der Nachtstunden gedacht sind, gilt es aber außerdem eine Ladeinfrastruktur für ein schnelles Laden (10min bis 30min 80% Ladung) zu schaffen. Beispielsweise wurden die EVN Tankstellen in der Wachau (Krems, Spitz und Melk), Poysdorf, Bruck und Petronell-Carnuntum auf den neuen Typ-2 Standard mit 22kW aufgerüstet. Weitere Ladepunkte für schnelles Laden mit Gleich- und Wechselstrom werden im nächsten Jahr in Niederösterreich realisiert.

 

Details zur Förderaktion unter www.e-mobil-noe.at/foerderung
(Die Förderungsaktion läuft ab sofort bis 31.12.2015)


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