Mobilität

„MegaWATT“ bringt E-Lkw auf die Straße

Daimler
Elektrische Lkws errichen Serienreife. Am Beispiel des Mercedes-Benz eActros: Der vollelektrische Lkw für den schweren Verteilerverkehr fährt lokal emissionsfrei und leise in Städten, mit bis zu 200 Kilometer Reichweite mit gewohnter Fahrleistung und Nutzlast.
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Der Fokus eines dreijährigen Projekts des Klima- und Energiefonds liegt auf Entwicklung von nachhaltigen Investment- und Geschäftsmodellen für eine emissionsneutrale Logistik.

Die Umstellung des Schwerverkehrs auf elektrische Flotten ist eine der zentralen Herausforderungen für eine erfolgreiche Klimawende. Das vom Klima- und Energiefonds geförderte und der Universität für Bodenkultur geleitete Forschungsprojekt „MegaWATT“ setzt genau hier an: Bis 2021 sollen mit E-Lkw (26-Tonnen-Elektrofahrzeuge) österreichweit nachhaltige Lösungen für einen emissionsneutralen Gütertransport in den Städten erarbeitet werden. Dazu gehören unter anderem eine funktionierende Ladeinfrastruktur und der Aufbau einer E-Logistik-Datenbank.

Europaweites Vorzeigeprojekt. An MegaWATT nehmen neben den Forschungseinrichtungen der BOKU Wien heimische Handels- und Logistikunternehmen, Energieversorger, Netzbetreiber sowie Ladeinfrastrukturanbieter teil. „Österreich ist mit MegaWATT europaweiter Vorreiter: Bisher mangelte es an Erfahrungen mit 26-Tonnen-Elektrofahrzeugen. Wir setzen in diesem Projekt bewusst auf praxisbezogene Forschung und freuen uns, dass viele heimische Unternehmen mit an Bord sind“, sagt Theresia Vogel, Geschäftsführerin Klima- und Energiefonds.
Das ambitionierte EU-Ziel ist (im Weißbuch 2011 Verkehr festgehalten), bis zum Jahr 2030 nahezu eine CO2-freie Stadtlogistik in größeren Ballungsräumen zu erreichen. Mit MegaWATT sollen während der Projektlaufzeit in einem ersten Schritt die Treibhausgas-Emissionen um etwa 3.600 Tonnen CO2 reduziert werden. Ebenso wird der Ausstoß von Feinstaub und Stickoxiden drastisch verringert.


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