10 Jahre Klima- und Energiefonds

V.l.n.r.: Theresia Vogel (GF Klima- und Energiefonds), Jörg Leichtfried (Infrastrukturminister), Andrä Rupprechter (Umweltminister), Ingmar Höbarth (GF Klima- und Energiefonds)Foto: Arman Rastegar / APA

Der Klima- und Energiefonds blickt an seinem zehnten Geburtstag auf insgesamt 110.000 geförderte Projekte zurück. Dafür haben Umweltministerium und Infrastrukturministerium seit der Gründung des Fonds 2007 insgesamt rund 1 Milliarde Euro aufgewendet.

Der Klima- und Energiefonds entwickelt mit ihnen Strategien und Förderprogramme für den umweltfreundlichen Umbau des Energie- und Mobilitätssystems. Ziel dabei ist es, die Treibhausgasemissionen in Österreich zu reduzieren und das heimische Energiesystem zu transformieren. Mit den Fördergeldern wurden Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund
3,2 Milliarden Euro unterstützt. Dazu gehören etwa die Ankaufprämie für E-Autos, die Smart-Cities-Initiative, die Entwicklung neuer Energietechnologien für die Industrie, die Klima- und Energie Modellregionen oder Regionen für die Anpassung an den Klimawandel und Mustersanierungen.

Umweltminister Andrä Rupprechter und Infrastrukturminister Jörg Leichtfried sehen den Klima- und Energiefonds als „wirksames Instrument“, um die Bundesregierung dabei zu unterstützen, Österreich zum europäischen Vorreiter der Energie- und Mobilitätswende zu machen. „Der Klimafonds ist eine effiziente Drehscheibe zwischen Politik, Wirtschaft, Forschung und Zivilgesellschaft“, sind sich die Minister einig. „Erderwärmung ist eine reale Bedrohung für unseren Planeten. Wir müssen jetzt die Notbremse ziehen und einen radikal anderen Weg einschlagen. Dafür braucht es eine 180-Grad-Wende beim Verkehr, bei der Energieversorgung und in der Wirtschaft. Darum machen wir etwa Österreich elektrofit. Und wir unterstützen unsere heimischen Betriebe dabei, mit neuen Energietechnologien am Weltmarkt vorne dabei zu sein. Damit holen wir neue Arbeitsplätze nach Österreich und tragen zum Erreichen der Klimaziele bei“, so Infrastrukturminister Leichtfried. Durch die über den Klima-und Energiefonds abgewickelten Förderungen ist es gelungen, die Energieforschungsquote auf über 400 Prozent anzuheben.

Umweltminister Rupprechter: „Gerade die Ansage von US-Präsident Trump aus dem Pariser Klimavertrag auszusteigen zeigt, wie wichtig es ist, direkt in den Regionen – bei und mit den Menschen vor Ort – die Energie- und Mobilitätswende voranzutreiben. Projekte müssen initiiert, koordiniert und auch von der Bevölkerung mitgetragen werden. Eine Top-Down Strategie alleine wäre hier fehl am Platz. Dies ist uns in den vergangenen Jahren mit den Klima- und Energie-Modellregionen, den Klimawandel-Anpassungsmodellregionen und den
E-Mobilitätsregionen wunderbar gelungen. Sie haben zum Beispiel den Weg aufbereitet für den aktuellen Erfolg des E-Mobilitätspakets und sie werden dazu führen, dass die dort gelebten Modelle zum Standard in Österreich werden,“ zeigt sich Bundesminister Rupprechter überzeugt.

Europaweit Spitzenreiter

Der Klima- und Energiefonds ist regelmäßig Vorreiter in Europa – sowohl bei den Programmen, die er gemeinsam mit den Ministerien entwickelt, als auch bei Projekten, die mit seinen Förderungen realisiert werden.

Ein Beispiel dafür ist die „Smart-Cities“-Initiative des Klima- und Energiefonds. Mehr als 4 Millionen Menschen leben heute österreichweit in 39 „Smart Cities“ und haben die Möglichkeit, mit innovativer Technologie und klugen Systemlösungen den Weg in eine sichere, saubere und leistbare Energiezukunft zu gehen. Auch für die Anpassung an den Klimawandel wurde ein europaweit einzigartiges Programm initiiert. 23 Regionen werden dabei unterstützt.

Stark aufgestellt für eine fordernde Zukunft

„Die Anpassung an den Klimawandel und die Energie- und Mobilitätswende sind Jahrhundertaufgaben. Wir sind für diese gut gerüstet, denn wir bauen auf zehn Jahren Know-how, Erkenntnissen und Erfahrungen auf“, betont die Geschäftsführung des Klima- und Energiefonds Theresia Vogel und Ingmar Höbarth.


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