Digitalisierung
Uni-Rektor Wilfried Eichlseder

Akademisches Recycling

Die Montanuniversität in Leoben bietet ab kommenden Herbst als neue Studienrichtung „Recyclingtechnik“ an. Die Ausbildung erstreckt sich gewissermaßen von der „Wiege bis zur Bahre“ – also vom recyclingfreundlichen Design bis zu Technologien der Wiederverwertung.

Die Studienrichtung „Industrieller Umweltschutz, Entsorgungstechnik und Recycling“ konnte man in Leoben bisher schon seit rund zwei Jahrzehnten studieren. Rund 50 bis 70 Studenten wählten jährlich diese Möglichkeit. Jetzt bietet die Montanuniversität eine eigene Studienmöglichkeit für den Bereich der Wiederverwertung mit Bachelorabschluss (sieben Semester) und Masterabschluss (weitere drei Semester) an. Uni-Rektor Wilfried Eichlseder: „Wir rechnen mit jährlich 50 bis 100 Anfängern“.

Die Notwendigkeit des neuen Studiums charakterisiert der Studiengangbeauftragte, Helmut Antrekowitsch, so: „Europa exportiert seinen Elektronikschrott nach Westafrika, wo die Aufarbeitung unter mehr als problematischen Bedingungen erfolgt. Wir müssen entsprechende Recycling-Technologien schaffen, damit wir die Materialien, die wir dringend benötigen, selbst wiedergewinnen können“.

Die technischen Grundlagen der Wiederverwertung von Wertstoffen und Aufbereitung industrieller Rohstoffe, betriebswirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen bilden die Grundlagen des Bachelorstudiums. Im Masterabschnitt können sich die Studierenden in den Bereichen Metallrecycling, Landfill and Urban Mining, Aufbereitung sekundärer Rohstoffe sowie Recyclinggerechte Werkstoffe und Konstruktion spezialisieren.

„Die Abhängigkeit von den internationalen Rohstoffmärkten lähmt die Wirtschaft in der westlichen Welt“, unterstreicht Thomas Kreuter (Industriellenvereinigung Steiermark). Es sei unerlässlich, verstärkt Know-how im Bereich der Rückgewinnung wertvoller Rohstoffe aufzubauen. Die Europäer müssten hier ihre strategische Kompetenz zurückgewinnen.


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