Umwelttechnologie

Mietboxen statt Pappkartons

Foto: gofoxbox
Foto: gofoxbox

Sie sind praktischer, wirtschaftlicher und ökologischer als Umzugskartons und ab € 0,75 pro Box und Woche zu haben. Inklusiver kostenloser Lieferung und Abholung der leeren Boxen.

Wer übersiedelt, braucht eine Menge an Kisten. Gekaufte Umzugskartons aus dem Baumarkt haben aber viele Nachteile: Sie sind relativ teuer, man muss sie selbst besorgen, sie sind weder wetterfest noch versperrbar, sie können beim Stapeln einknicken sowie bei Übergewicht reißen und sie belasten die Umwelt.

Simple Idee mit starker Wirkung

Die Lösung: Man mietet Umzugsboxen aus Kunststoff wochenweise. Die Boxen sind bis zu 500 Mal verwendbar, stapelbar, belastbar, versperrbar sowie wetterfest, und sie werden ins Haus gebracht bzw. wieder abgeholt. Mit seinem Start-up GoFoxBox (www.gofoxbox.com) hat der ehemalige Unternehmensberater Ferdinand Schönburg (32) diese ursprünglich aus Kanada stammende Idee nach Österreich gebracht. Seit eineinhalb Jahren ist er damit bereits in Wien erfolgreich. Der Jungunternehmer kennt die Nachteile normaler Umzugskartons aus eigener Erfahrung: „Bei meiner letzten Übersiedelung stellte ich fest – die teuer gekauften Kartons waren nicht stapelbar, nicht wetterfest und rissen leicht ein. Nach dem Umzug musste ich sie entsorgen, da ich keinen Platz für ihre Lagerung hatte.“ Aus der Not entstand die Idee für GoFoxBox. „Die Vorteile gemieteter Kunststoffboxen gegenüber gekaufter Kartons liegen auf der Hand,“ erklärt der Wiener: „Sie sind praktischer, kostengünstiger und umweltfreundlicher.“

Viele Vorteile gegenüber Kartons

Umzugskartons kosten im Baumarkt ab 2 Euro aufwärts, und man muss sie selbst besorgen. Eine FoxBox mietet man schon ab 0,75 Euro pro Woche frei Haus. Sie verträgt dabei bis zu 40 % mehr Gewicht und bietet um bis zu 20 % mehr Volumen. Die FoxBox ist außerdem stabil, stapelbar, wetterfest und hochbelastbar sowie mit Kabelbinder oder Vorhängeschloss versperrbar. Das Umzugsgut ist somit diebstahlsicher. Außerdem schont man die Umwelt, da kein Abfall entsteht: „Übersiedelungskartons werden durchschnittlich nur zwei Mal verwendet. Bei ihrer Herstellung und ihrem Recycling werden die natürlichen Ressourcen Holz und Wasser stark verbraucht bzw. belastet,“ weiß GoFoxBox-Gründer Ferdinand Schönburg, der auch ausgebildeter Forstwirt ist.

 

Infos www.gofoxbox.com 


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