Klima & Energie

Gelungene Premiere für Sonnenhaus-Tagung

Foto:Initiative Sonnenhaus Österreich / Peter Grohotolski
Martin Leitl (li.) und Robert Kanduth
Foto:Initiative Sonnenhaus Österreich / Peter Grohotolski

Forscher und Praktiker bestätigen Funktionieren des solaren Bau- und Heizkonzeptes für hohe solare Deckungsgrade in Gebäuden. Hohes Potenzial von Sonnenhäusern für die Wärmewende in Ein- und Mehrfamilienhäusern, Gewerbe- und Bestandsgebäuden.

Das Sonnenhaus-Konzept ist ausgereift und erprobt und bietet ein hohes Potenzial für die Wärmewende im Gebäudesektor. So lautet ein Fazit der 1. Sonnenhaus-Tagung am in Wien. Die Veranstaltung, zu der die Initiative Sonnenhaus Österreich und Austria Solar eingeladen hatten, war komplett ausgebucht. Rund 150 Fachleute von Ministerien und Forschungsinstituten, aus Unternehmen und dem Handwerk informierten sich in der Skylounge der Wirtschaftskammer Österreich über das solare Bau- und Heizkonzept und nutzen die Gelegenheit zum Netzwerken.

Auf der Sonnenhaus-Tagung erläuterten Architekten, Bauunternehmer und Komponentenhersteller, wie mit Hilfe von großen Solarheizungen, Wärmespeichern und Bauteilaktivierung eine solare Deckung über 50 Prozent für die Raumheizung und Warmwasserbereitung in Gebäuden erreicht werden kann. Ein Beispiel im Einfamilienhaus-Sektor ist ein Sonnenhaus in Oberdürnbach, das der Architekt Martin Rührnschopf geplant hat. Mit 27 Quadratmeter Solarkollektoren und Bauteilaktivierung kann hier ein solarer Deckungsgrad von 71 Prozent erreicht werden. Die Bewohner benötigen nur zwei Festmeter Holz im Jahr für die Nachheizung in den sonnenarmen Monaten.

Peter Zifferer, Geschäftsführer der Haller Bau GmbH, erläuterte die wirtschaftlichen Vorteile des Sonnenhaus-Konzeptes in Mehrfamilienhäusern. Das Bauunternehmen hat in Kronstorf ein Gebäude mit acht Wohneinheiten und 616 Quadratmetern Kollektorfläche gebaut. 2015 lag der solare Deckungsgrad bei 58,27 Prozent, 2016 bei 52,09 Prozent. Die Wärmekosten für die Raumheizung und Warmwasserbereitung liegen im Monat bei circa 0,28 Euro/Quadratmeter. „Das ist nicht zu toppen“, war sein Fazit. 


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