Markt & Menschen

City Biken –Stadt in Bewegung!

FoFoto:©Mobilitätsagentur Wien/Christian Fürthner
FoFoto:©Mobilitätsagentur Wien/Christian Fürthner

Wenn die warme Jahreszeit kommt, sind die Biker on tour. Hoch motiviert auf den unzähligen Radwanderwegen in Wien kommt Bewegung in die Stadt. Bewegung, die nicht nur dem Körper gut tut, sondern auch die Luftgüte der Stadt nachhaltig beeinflußt. Zum Nutzen aller!

73 Prozent der Alltagswege legen die Wienerinnen und Wiener mit Öffis, zu Fuß und mit Rad zurück. Mehr Radverkehr bedeutet mehr Lebensqualität in der Stadt. Daher liegt der/die RadfahrerIn in der Stadt am Herzen. Das Credo lautet daher, das Radfahren noch attraktiver und sicherer zu machen und so den Radverkehrsanteil am gesamten Verkehrsaufkommen in Wien bis 2025 deutlich zu erhöhen. Dazu gehören auch geräumte Radwege. Für viele RadfahrerInnen, die auch im Winter das Fahren nicht scheuen, ist es ein wichtiges Anliegen, zu wissen, welche Radwege geräumt sind. So gibt es ein Service, das die geräumten, zentralen und wichtigen Radverbindungen anzeigt. Ziel ist es, den Anteil des Radverkehrs in der Stadt dadurch deutlich anzuheben.

Citybikes in Wien

Die seit 2003 betriebenen Citybike-Stationen sind zu einem fixen Bestandteil des Wiener Stadtverkehrs geworden. Derzeit können an 121 Bike-Stationen Fahrräder entliehen und an jeder dieser Stationen wieder zurückgegeben werden.

Die einzige Voraussetzung ist eine einmalige Registrierung mittels Bankomatkarte oder der Citybike-Card. Die Entlehnung ist auch mittels Kreditkarte möglich und damit für Touristinnen und Touristen noch einfacher in der Handhabung. Dieses mobile Verkehrssystem unterstützt den Umstieg auf das Fahrrad. Kurze Wege können jederzeit damit zurückgelegt werden, weil immer ein Fahrrad in unmittelbarer Nähe vorhanden ist. Untersuchungen belegen, dass 50 Prozent aller Wege kürzer als fünf Kilometer sind. Diese können auch mit einem Fahrrad bewältigt werden.

Bauprogramm Radverkehrsanlagen 2017

In Wien gibt es mit Stand Dezember 2016 insgesamt 1.346 Kilometer Radverkehrsanlagen. Das entspricht einer Strecke länger als die zwischen Wien und Rom. Ein Ziel des Bauprogramms 2017 ist es, Lücken im Wiener Radnetz zu schließen und das Radfahren in der Stadt sicherer und attraktiver zu machen. Ein Highlight ist die Sanierung und Neugestaltung des Getreidemarktes. Hier kommen nicht nur neue Radwege, sondern auch eine neue ampelgeregelte FußgängerInnen-Querung auf der Höhe der TU Wien. Damit wird an diesem von Fußgängerinnen und Fußgängern stark frequentierten Ort die Verkehrssicherheit massiv erhöht. Zudem sind Baumneupflanzungen vorgesehen. Zusätzlich saniert die Stadt Wien die gesamte Fahrbahn und verbessert damit auch die Situation für die Autofahrerinnen und Autofahrer. Die Projekte sind nur der Anfang eines umfangreichen Bauprogramms, das 2017 umgesetzt wird. Dazu Martin Blum, Geschäftsführer der Mobilitätsagentur und Radverkehrsbeauftragter der Stadt Wien: „Sicher und attraktiv gestaltete Radwege, Begegnungs- und Fußgängerzonen sind auch eine Investition in die Zukunft. Denn je besser die Infrastruktur desto mehr Familien und Kinder nutzen diese auch.“


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