Abfall & Recycling

72.000 Altstandorte in Österreich

In Österreich sind derzeit 63.000 Altstandorte bekannt, die Gesamtzahl von Altablagerungen und Altstandorten wird auf rund 72.000 geschätzt. Das geht aus dem neuesten Report „Verdachtsflächenkataster und Altlastenatlas“ (Stand: 1. Jänner 2017) des Umweltbundesamtes (UBA) hervor. 2016 wurden 57 Altablagerungen und Altstandorte in den Verdachtsflächenkataster aufgenommen und 79 gestrichen. Die Anzahl der Verdachtsflächen ist gegenüber dem Vorjahr leicht auf unter 2.000 gesunken.

Bei 1.497 Altablagerungen und Altstandorten werden derzeit ergänzende Untersuchungen durchgeführt. Bei 691 Flächen sind die Untersuchungen bereits abgeschlossen. Bisher wurden vom Umweltbundesamt für 957 Altablagerungen und Altstandorte Gefährdungsabschätzungen  durchgeführt.

Der UBA-Report meldet für 2016 sieben neue Altlasten, mit Stand 1. Jänner 2017 sind insgesamt 288 Altlasten bekannt. Bei den neuen Altlasten handelt es sich um Kontaminationen im Bereich eines Lagerplatzes für Lösungsmittel, einer Raffinerie, eines holzverarbeitenden Betriebs, eines Schießplatzes, einer Ablagerung von metallhaltigen Schlämmen und zwei großer kommunaler Deponien. Die Anzahl der sanierten oder gesicherten Altlasten hat sich um fünf erhöht. Mit 1. Jänner 2017 sind insgesamt 152 Altlasten als saniert oder gesichert ausgewiesen.

Quelle: „Verdachtsflächenkataster und Altlastenatlas“ , Stand: 1. Jänner 2017, UBA-Report 0602, vom Silvio Granzin und Michael Valtl.


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