SW Umwelttechnik: neue Aufträge dank Know-how Foto: Creative Collection
SW Umwelttechnik zufrieden mit Jahresauftakt
Mehrere Aufträge in Osteuropa akquiriert – Autragsstand Ende Februar bei 41 Millionen Euro nach 45 Millionen im Vorjahr
Zufrieden mit dem Jahresbeginn gibt sich die Führung des börsennotierten Familienunternehmens Stoisser Wolschner Umwelttechnik (SW Umwelttechnik) mit dem Kernmarkt Osteuropa. Vor allem im Geschäftsbereich Wasserschutz seien wichtige Aufträge in Ungarn, Rumänien und Österreich akquiriert worden.
Einer davon betrifft die Lieferung von Vortriebsrohren mit einer Gesamtlänge von drei Kilometern sowie 1.000 Schächte für die den Bau der Kanalisation von Baneasa, einem Stadtteil von Bukarest. Dieser beginnt sofort und soll bis Ende 2010 abgeschlossen werden. Den Auftragswert beziffert die SW Umwelttechnik mit 1,5 Millionen Euro. Im Rahmen des Ausbaus der Bahnlinie von Bukarest nach Brasov wurde das Unternehmen beauftragt, um 800.000 Euro die erforderlichen Anlagen für die Entwässerung des Abschnitts Campina-Predeal herzustellen. In Ungarn wird die SW Umwelttechnik dem deutschen Energieriesen E.On Strommasten im Wert von einer Million Euro liefern. Mit weiteren 300.000 Euro schlagen Anlagen für ein Shoppingcenter inklusive Parkhaus in Debrecen zu Buche.
Auftagsstand „befriedigend“
Insgesamt lag der Auftragsstand Ende Februar bei 41 Millionen Euro gegenüber 45 Millionen Euro Ende Februar 2008. Seitens der SW Umwelttechnik wurde das als „befriedigender Wert“ bezeichnet. Der größte Markt für das Unternehmen ist mittlerweile Rumänien mit einem Anteil von 45 Prozent am Gesamtumsatz, gefolgt von Ungarn mit 33 Prozent sowie Österreich mit zehn Prozent. Insgesamt erwarte SW Umwelttechnik eine „stabile Marktentwicklung“. hieß es in einer Aussendung. Begründet wurde dies mit dem wachsenden Markt für Investitionen im kommunalen Bereich, der „mittelfristig über die geplanten Konjunkturpakete unterstützt“ werde.
Die SW Umwelttechnik wurde 1910 gegründet und notiert seit 1997 an der Wiener Börse.