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Energie

Smart City

Das mit 15 Millionen Euro dotierte Förderprogramm "Smart Energy Demo – FIT for SET" läuft jetzt.

Österreich wird fit für den europäischen Wettbewerb – mit Unterstützung des Klima- und Energiefonds. Bis zu 15 Millionen Euro werden im Rahmen des  Förderprogramms "Smart Energy Demo – FIT for SET" für innovative Konzepte und visionäre Ideen vergeben.

100.000 Euro für einzelne Projekte

Der erste, zwei Millionen schwere Call erfolgte vor knapp einem Monat. Ziel dieser ersten Ausschreibungsstufe ist es, die Bildung von nationalen Konsortien zu unterstützen, die ihre "Smart Energy-Vision" und ihr  Umsetzungskonzept als Vorbereitung für nachfolgende Demonstrationsprojekte entwickeln. Projekte der ersten Ausschreibungsstufe werden mit bis zu 100.000 Euro gefördert. Österreichischen Konsortien soll damit die erfolgreiche Beteiligung im europäischen Wettbewerb erleichtert werden. Die neue Website www.smartcities.at gibt umfassende Informationen für Förderwerber.

Ökologische Energieversorgung in Städten

Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt in Städten, 2050 werden es aktuellen Prognosen zufolge 70 Prozent sein. Die zunehmende Urbanisierung wirft auch in Österreich Probleme und Chancen auf, ein zentrales Thema wird eine ökologisch sinnvolle und sichere Energieversorgung sein."Dies heißt, dass sich unser Energiesystem ändern muss und wird – neue, innovative Technologien spielen dabei eine zentrale Rolle", so Sektionschef Christian Weissenburger im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie und Präsidiumsmitglied des Klima- und Energiefonds. "Österreich spielt schon heute in den Bereichen ,nachhaltiges Gebäude‘, ,Intelligente Energiesysteme und Infrastrukturen‘ und ,Netzintegrierte Nutzung erneuerbarer Energien‘ eine zentrale Rolle", so Weissenburger.

Doch nicht nur in diesen Stärkefeldern soll das Förderprogramm die Konsortien unterstützen. "Der europäische Strategische EnergieTechnologie-Plan bietet für österreichische Forschungsteams große Chancen, international bei Smart Grids und Smart Cities zu reüssieren. 70 Milliarden Euro, so die Einschätzung der Europäischen Kommission, werden in den nächsten zehn Jahren an Forschungsinvestitionen fließen müssen. Unser Ziel ist es, dass Österreich da ein großes Stück vom Kuchen mitschneidet. Deshalb hat es sich mein Ressort gemeinsam mit dem Klima- und Energiefonds zur Aufgabe gemacht, nationale Aktivitäten zu bündeln und zu unterstützen“, so Weissenburg

Österreich als Pionier in Europa

Das Förderprogramm "Smart Energy Demo – FIT for SET“ des Klima- und Energiefonds ist in Europa einzigartig. Mit ihm wird der Prozess zur Umsetzung europaweit sichtbarer und international anschlussfähiger Demonstrationsvorhaben im Themenbereich Smart Energy in Österreich initiiert und unterstützt.In der ersten Ausschreibung, die bis 31.03.2011 läuft, wird die Bildung von Konsortien mit transnationaler Vernetzung und deren Visions- und Konzeptentwicklung gefördert. In der zweiten Ausschreibungsstufe ab Sommer 2011 folgt dann die Umsetzung derartiger Konzepte im Rahmen von Pilot- und Demonstrationsprojekt

Vison: Zero Emission City

"Unsere Vision ist die erstmalige Umsetzung einer ,Smart City' oder einer ,Smart Urban Region' in Österreich, die durch den Einsatz intelligenter grüner Technologien zu einer ‚Zero Emission City‘ oder ,Sustainable Urban Region‘ wird und in der Nachhaltigkeit gelebt wird", skizziert Klimafonds-Geschäftsführererin Theresia Vogel das strategische Ziel der Ausschreibung.

Angesprochen werden dabei alle Akteursgruppen, die für die Systemänderung notwendig sind und Lösungen für die Integration von Technologien, Soziologie, Architektur und Raumplanung finden. "In der Stadt der Zukunft müssen wir vor allem die Bedürfnisse der Menschen nach hoher Lebensqualität bei gleichzeitiger nachhaltiger Entwicklung befriedigen. Der Zusammenschluss intelligenter Technologien, visionärer Architektur und flexibler und funktionaler Mobilität ist dabei der zentrale Baustein", ist Vogel auf die Einreichungen gespannt.  

Weitere Infos unter:
www.smartcities.at
www.klimafonds.gv.at

 

Artikelinfos

  • Dienstag, 11. Jän. 2011

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