
Abfall
Erfolgreiches Jahr für Saubermacher
273 Mio. Euro Umsatz wurden 2010 erzielt. 2011 wird noch stärker in den Osten expandiert.
Ein erfolgreiches Jahr 2010 kann die Saubermacher Dienstleistungs AG, Österreichs führendes Entsorgungs- und Verwertungsunternehmen, für sich verbuchen. Das steirische Unternehmen hat seinen Wachstumskurs fortgesetzt. 2010 konnten sowohl Abfallvolumen als auch Umsatz weiter gesteigert werden: So stieg das Volumen der von Saubermacher entsorgten Abfälle im abgelaufenen Jahr um knapp 10 Prozent auf 2,8 Millionen Tonnen, die Umsätze wuchsen um 11 Prozent auf 273 Mio. EUR. Gleichzeitig wurden auch die Verwertungsquote – also die gezielte Nutzung von Abfällen als Rohstoff – und die Produktivität weiter gesteigert.
Firmengründer und CEO Hans Roth dazu: "Wir haben uns schon in der Krise, in der viele Unternehmen drastische Einschnitte machen mussten, als äußerst stabil erwiesen. Jetzt zeigt die Kurve weiter nach oben. Mehrere Gründe sind dafür ausschlaggebend: Wir setzen konsequent auf Innovation, wenden umfangreiche Mittel für Forschung & Entwicklung auf, und wir investieren laufend in neue Anlagen."
Auch seinen Expansionskurs im In- und Ausland setzt Saubermacher fort. Verhandlungen mit einem starken Partner in Kroatien stehen kurz vor dem Abschluss. Serbien gilt ebenfalls als Hoffnungsmarkt für Saubermacher. Zielsetzung ist es, in die Top-Liga der Abfallentsorgung in Südosteuropa aufzusteigen.
Verwertung gewinnt an Bedeutung
"Durch unsere Strategie, verstärkt auf die industrielle Nutzung anstelle konventioneller Abfallverbrennung zu setzen, haben wir uns ein wichtiges zusätzliches Standbein geschaffen. 2010 haben wir das Modell auch auf gefährliche Abfälle ausgeweitet, bei denen wir interessantes zusätzliches Potenzial sehen. Das gesamte Konzept ist auch für die Umwelt sehr attraktiv: Pro Jahr sparen wir dadurch derzeit rund 254.351 Tonnen an CO2-Emissionen ein. Gleichzeitig leisten wir aber auch einen Beitrag zur Versorgungssicherheit, indem wir die Verfügbarkeit endlicher Rohstoffe erstrecken. Ich denke hier z. B. an stofflich verwertbare Metalle und Kunststoffe, aber auch an viele andere Abfälle, die durch gezielte Recyclierung wieder gewonnen und in den Wirtschaftskreislauf rückgeführt werden", sagt COO Frank Dicker.
Ambitioniert sind auch die Ziele von Saubermacher für die kommenden Jahre. Bis 2013 will das Unternehmen sein Umsatzvolumen um mehr als 50 Prozent steigern. Die Gruppe ist dafür strategisch gut aufgestellt und verfügt mit ihrer soliden Bilanz- und Ertragsstruktur auch über eine sehr starke wirtschaftliche Basis. Bis 2013 sind Investitionen von insgesamt rund 160 Mio. EUR geplant, davon allein etwa 65 Mio. EUR im Jahr 2011, die in neue Abfallzentren in CEE und SEE, weitere Firmenzukäufe und zusätzliche Neuanlagen fließen sollen.
