
Energie
Kritischer Kurzfilm zur Atomkraft
"Der Kuckuck in der Steckdose" klärt über Möglichkeiten und Gefahren von Atomkraft auf.
"Der Kuckuck in der Steckdose: Ein kritischer Animationsfilm über die nukleare Option der Energiebereitstellung" nennt sich ein ambitioniertes Projekt, das durch den atomaren Zwischenfall in Japan besonders an Aktualität gewonnen hat.
Der 30-minütige Film ist unter Regie des Physikers und Filmschaffenden Richard Kromp entstanden; das wissenschaftliche Konzept lieferte Wolfgang Kromp, Institutsleiter des Instituts für Sicherheits- und Risikowissenschaften der Universität für Bodenkultur Wien. Gefördert wurde der Film aus Mitteln des Klima- und Energiefonds.
Die beiden Helden im Kurzfilm sind Sophie und Hugo. Sie klettern neugierig in eine Steckdose und finden sich in der bunten Welt der Stromerzeugung wieder. Auf ihrer Reise kommen sie zu einem Atomkraftwerk. Hugo findet in seiner schlauen Begleiterin eine perfekte Lehrerin. Geduldig erzählt Sophie alles, was sie über die Welt der nuklearen Energiebereitstellung weiß. So erhalten die Zuseher gemeinsam mit Hugo gute Argumente, warum Atomenergie trotz einiger Vorteile nicht nachhaltig und sauber sein kann.
Ziel des Filmprojekts ist eine wissenschaftlich fundierte, leicht verständliche Auseinandersetzung mit Atomkraft. Er soll Politikern helfen, Überzeugungsarbeit für eine nachhaltige Energiepolitik zu leisten. Grundsätzlich richtet sich der Film an alle, die sich kritisch mit nuklearer Energieerzeugung auseinandersetzen und diese Einstellung auch verbreiten wollen. Wissenschaftliche Institutionen, Banken, Großkonzerne, Universitäten und Schulen sind nur ein paar der Orte, an denen der Film gezeigt werden kann und soll. "Der Kuckuck in der Steckdose" wurde ganz bewusst auch für den Einsatz im Schulunterricht konzipiert (ab 14 Jahren). Der Film wird nur nicht-kommerziell über Internet und DVD verbreitet.
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