Forschung & Innovation

Klimadatenzentrum neu

Im österreichischen „Climate Change Centre Austria“ (CCCA) arbeiten fast 20 wissenschaftliche Institutionen eng zusammen.

Gebündelt soll in Zukunft die Forschungsarbeit in Sachen Klima in Österreich werden. So wurde bereits eine Geschäftsstelle des CCCA an der Universität für Bodenkultur eingerichtet. Geplant ist ein Klimadatenzentrum an der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG), das den Zugang unter anderem zu Beobachtungs- und Messdaten sowie Ergebnissen von Erhebungen aus allen Bereichen des Klimawandels, seiner Ursachen und Folgen ermöglicht. Und in Graz soll, so CCCA-Obmann Johann Stötter vom Institut für Geographie der Uni Innsbruck gegenüber der APA, ein Klimaservice-Zentrum Anlaufstelle für alle klimarelevanten Fragen von Interessenten aus Wissenschaft, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft sein. Dieses Zentrum wird von der Uni Graz, der TU Graz und Joanneum Research betreut.

Als erste gemeinsame Tätigkeit erstellen die am CCCA beteiligten Institutionen in einem vom Klima- und Energiefonds geförderten Projekt einen „Österreichischen Assessment Report“. Unter dem Namen APCCC soll das eine kleine österreichische Variante des Weltklimaberichts des IPCC („Intergovernmental Panel on Climat Change“) werden. Der erste Bericht ist für 2013 geplant.

Zu den Mitgliedern des CCCA zählen die Universitäten Wien, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, die Technischen Universitäten Wien und  Graz, die BOKU und die Wirtschaftsuniversität, das IIASA, die ZAMG, die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES), das alpS-Centre für Climate change Adaption Technologies, das Austrian Institute for Technology (AIT), das Bundesamt für Wald, Joanneum Research, das Institut für Wirtschaftsforschung (Wifo), das Umweltbundesamt und das Zentrum für Soziale Innovation. (Mendel_Haus_Front_Copyright_Hulik)

 

Weitere Infos: http://www.ccca.ac.at

 

Artikelinfos

  • Mittwoch, 1. Feb. 2012

Bookmark

Delicious facebook Myspace Twitter