Energie

Verbund und TU Wien schließen Forschungsallianz

Technologische Lösungen im Energiebereich sollen weiterentwickelt werden.

Die Energiesysteme sind im Wandel: Neue technologische Lösungen sind gefragt, etwa wenn es um effiziente erneuerbare Energiequellen oder intelligente Stromnetze geht. Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, bündeln VERBUND, Österreichs führendes Stromunternehmen, und die TU Wien, Österreichs größte naturwissenschaftliche-technische Universität, ihre Kräfte in einer auf fünf Jahre angelegten Energie-Forschungsallianz. Gemeinsam will man im Energiebereich zukunftsweisende Forschung vorantreiben, die universitäre Lehre stärken und besonders helle Köpfe für den Energiebereich rekrutieren. Die Themen reichen von Elektromobilität über Energiemanagement hin zu neuen innovativen Stromspeichermethoden. Unterzeichnet wurde das Kooperations-Abkommen am 9. März vom Rektor der TU Wien, Peter Skalicky, und dem Vorstandsvorsitzenden von VERBUND, Wolfgang Anzengruber.

Das Spektrum an geplanten Forschungsschwerpunkten ist breit. Eine wichtige Rolle spiet das Thema Wasserkraft. Hier gibt es Forschungsbedarf bei neuen Turbinenkonzepten und im Anlagenbau. In der Ingenieurhydrologie versucht man außerdem, Eigenschaften von Flüssen und Flusseinzugsgebieten vorherzusagen. Ein Thema, das zunehmend an Bedeutung gewinnt, ist die Elektromobilität. Sollen Verbrennungsmotoren zunehmend durch Elektrofahrzeuge ersetzt werden, müssen nicht nur Ladestationen und Batteriesysteme geschaffen werden. Ein modernes, dezentral gesteuertes Stromnetz wird intelligente elektronische Steuerungsmechanismen benötigen. Nicht zuletzt sind in der Energiewirtschaft auch Studien wichtig, die sich mit langfristigen Trends und Szenarien befassen.

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  • Freitag, 11. Mär. 2011

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