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Klimaschutz

Bio-Sackerl in Supermärkten

Biologisch abbaubare Sackerl sollen sukzessive Plastiksackerl für den Obst- und Gemüseeinkauf ersetzen.

Plastiksackerl ade – zumindest in den Obst- und Gemüseabteilungen heimischer Supermärkte sollen sukzessive biologisch abbaubare Sackerl anstelle von Plastiktüten zum Einsatz kommen. 
Ein dazu initiiertes Pilotprojekt von Lebensministerium und Lebensmitteleinzelhandel (LEH) ist soeben angelaufen. In fast allen Handelsketten (98 Prozent) werden im Obst- und Gemüsebereich werden schrittweise Sackerl aus biologisch abbaubaren Materialien eingeführt. "Unser Pilotprojekt soll der Anfang vom Ende des Plastiksackerls im österreichischen Handel sein. Jeder Kunststoffbeutel weniger ist ein wichtiger Schritt hin zu noch mehr Umweltschutz und Nachhaltigkeit", sagt Umweltminister Niki Berlakovich.

Die Aktion wird hinsichtlich ihrer Praktikabilität (Akzeptanz beim Konsumenten, Entsorgung, Alltagstauglichkeit) vom Lebensministerium und von beauftragten Instituten begleitet und nach einem halben Jahr evaluiert.
"Mit der Beteiligung des nahezu gesamten Lebensmittelhandels in Österreich am Projekt ,Biologisch abbaubare Obst- und Gemüsesackerl' treten wir für tragbare Lösungen ein", unterstreicht Julius Kiennast, Obmann des Bundesgremiums Lebensmittelhandel in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). 

Das nun präsentierte Pilotprojekt und die diesbezügliche Kooperation mit dem Handel sind weitere Schritte im Rahmen des 5-Punkte-Programms zum Ende der Plastiksackerl. Im Zuge dessen sind auch die verstärkte Bewusstseinsbildung zur Steigerung der Abfallvermeidung und die Evaluierung bestehender Regelungen anderer EU-Länder im Kunststofftragetaschen-Bereich vorgesehen. Außerdem soll die Prüfung einer Kennzeichnungspflicht für Plastiksackerl durch die EU-Kommission angeregt werden.

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  • Mittwoch, 2. Mär. 2011

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